In unserem aktuellen Heft haben wir in dem Artikel "Nach Stresstest rücken die Bilanzen in den Fokus" (Seite 8) kritisiert, dass einige deutsche Banken ihr Engagement bei Staatsanleihen nicht veröffentlicht hätten. Das könne Investoren verunsichern, da sie nicht wüssten, wie groß die Risiken in den Bilanzen dieser Institute seien.
Fälschlicherweise haben wir dabei behauptet, dass die Landesbank Berlin zu den Instituten gehört. Die Bank hat die gesetzlich geforderten Angaben wie alle anderen europäischen Banken am Freitag, dem 23. Juli veröffentlicht. Demnach sinkt die Kernkapitalquote selbst für den schlimmsten Fall, dass es zu einer Rezession in Europa und Turbulenzen im Markt für Staatsanleihen kommt, nur auf 11,2 Prozent. Mit diesem Wert schneidet das Institut gut ab.
Am Montag, dem 26. Juli, hat die Bank dann die freiwilligen Angaben zu den Staatsanleihen nachgereicht. Demnach hat sie bei den PIIGS-Staaten (Portugal: 0 Euro; Italien 439 Mio. Euro; Irland: 0 Euro; Griechenland 438 Mio. Euro; Spanien: 183 Mio. Euro) lediglich gering engagiert.
| WKN | 802322 |
| Börsenwert | 4.097,24 Mio € |
| KGV 11e | 16,4 |
| Aktueller Kurs | 4,08 € |
| Veränd. z. Vortag | -0,49 % |